Fehler in der Partition: Was tun?

Sie sehen falsche Noten, einen seltsamen Rhythmus oder eine „seltsame“ Partitur? Hier erfahren Sie, was Sie in der richtigen Reihenfolge tun müssen, um schnell Korrekturen vorzunehmen und ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Geschrieben von Dimitri
Aktualisiert vor 1 Woche

1) Überprüfen Sie zunächst die 4 Punkte, die 80 % der Fehler verursachen

Bevor Sie zu dem Schluss kommen, dass die Konvertierung „fehlgeschlagen” ist, überprüfen Sie diese vier Elemente. Sie treten am häufigsten auf.

Die gewählte App (Ihr Ziel = Ausgabegerät)

Wenn Sie eine Partitur oder eine MIDI-Datei für Klavier wünschen, ist PianoConvert die richtige Wahl. Wenn Sie eine Gitarrentabulatur wünschen, ist GuitarConvert die richtige Wahl usw.

Wenn die App nicht Ihrem Ausgabegerät entspricht, erhalten Sie möglicherweise ein Ergebnis, das nicht Ihren Erwartungen entspricht.

Der Modus (Transkription oder Melodie/Arrangement)

Wenn Sie eine originalgetreue Transkription erwartet haben, das Zielinstrument im Audio aber nicht klar vorhanden ist, kann das Ergebnis inkonsistent oder unvollständig sein. In diesem Fall ist der Modus Melodie/Arrangement oft besser geeignet.

Die ausgewählte Passage (insbesondere beim 30-Sekunden-Test)

Wenn der Ausschnitt eine gesprochene Einleitung, eine Pause, eine sehr ruhige Passage oder einen untypischen Moment enthält, kann die Konvertierung irreführend sein. Testen Sie eine repräsentativere Passage.

Bei Bedarf lesen Sie:

  • „Welche App Sie je nach Ihrem Ziel wählen sollten (Klavier, Gitarre, Saxophon, Gesang...)”
  • „Transkription vs. Arrangement: Was ist der Unterschied?”

2) Versuchen Sie es erneut auf intelligente Weise (anstatt wahllos neu zu starten)

Wenn das Ergebnis nicht gut ist, versuchen Sie es erneut, aber ändern Sie jeweils nur eine Variable:

  • Wechseln Sie den Ausschnitt (oft am effektivsten).
  • Korrigieren Sie die Instrumente und starten Sie erneut.
  • Ändern Sie den Modus, wenn Ihr Ziel eher die Spielbarkeit als die Genauigkeit ist oder wenn das Instrument schwer zu isolieren ist.

Tipp: Machen Sie zunächst einen Test mit 30 Sekunden. So vermeiden Sie, dass Sie einen ganzen Song mit einer falschen Einstellung konvertieren und Ihre Konvertierungsguthaben verbrauchen.

3) Wann sollte man den integrierten Editor verwenden?

Verwenden Sie den integrierten Editor, wenn das Ergebnis insgesamt gut ist, aber noch vereinzelte Fehler vorhanden sind, zum Beispiel:

  • einige falsche Noten,
  • anzupassende Rhythmen,
  • eine falsch verteilte Hand/Stimme,
  • ein zu korrigierender Takt.

Der Editor ist in diesem Fall oft die schnellste Lösung, da Sie damit die Partitur direkt korrigieren können, ohne von vorne beginnen zu müssen.

Wenn die Partitur jedoch völlig inkohärent ist (zu viele Fehler, falsches Instrument, „zufällige“ Noten), wird die Bearbeitung lange dauern und es ist besser, zu den Schritten 1 und 2 (Modus, Auszug, Instrumente) zurückzukehren.

4) Wann sollte man eine andere Version des Songs wählen?

Manchmal ist das Original-Audio das eigentliche Problem: zu dichter Mix, starke Geräusche, Übersteuerung, stark hallender Live-Sound oder übertöntes Zielinstrument.

In diesem Fall ist es oft am besten, Folgendes auszuprobieren:

  • ein anderes YouTube-Video (Studio statt Live),
  • ein saubereres Cover
  • oder eine Audiodatei mit besserer Qualität.

Derselbe Titel mit einer klareren Quelle kann einen enormen Unterschied machen.

Weiterführende Informationen

  • Zur Verbesserung der Gesamtqualität: „Qualitätsverbesserung: unsere Empfehlungen (Transkription und Arrangement)”
  • Um einen sauberen Abschnitt auszuschneiden: „Nur einen Abschnitt transkribieren (Anfang/Ende) und Intros/Stille vermeiden”
  • Für die Bearbeitung: „Bearbeiten Sie Ihre Partitur mit dem Editor La Touche Musicale”
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